Stachelbeermarmelade - nach Omas Rezept
Zugegeben, ich bin etwas late to the party, aber diese Stachelbeermarmelade muss noch in diesem Jahr auf meinem Blog verewigt werden. Süß, sauer und zum Reinlegen lecker, schmeckt sie, wie von meiner Oma gemacht. Und auch hier liegt die Betonung auf MEINER Oma. Ihr dürft mir aber gern in den Kommentaren erzählen, wie eure Omas eine meiner absoluten Lieblingskonfitüren so zubereitet (hat).
Konfitüre oder Marmelade?
Eigentlich ist die Bezeichnung für meine Stachelbeermarmelade ja gar nicht richtig, denn noch eigentlicher handelt es sich nämlich um eine Konfitüre. Laut einer neuen EU-Verordnung sind Marmeladen nämlich rein aus Zitrusfrüchten und der Rest darf sich Konfitüre nennen. Das wäre meiner Oma aber relativ wumpe gewesen, was die EU sagt, dementsprechend bleibt es bei Stachelbeermarmelade.
Zutaten
Für die Stachelbeermarmelade so wie sie schon meine Oma gemacht hat, besorgt ihr euch bitte folgende Zutaten:
- Stachelbeeren: Natürlich frisch bzw. gefroren. Da ich keine Erfahrung mit Stachelbeeren aus dem Glas habe, kann ich diese auch nicht empfehlen.
- Gelierzucker: ich nehme eigentlich immer 2:1, denn so habe ich genug Süße und Säure im Zusammenspiel. Wer es noch quietschig süßer mag, nimmt aber gern 1:1. Für mehr Säure dann gern 3:1. Im Fall der Stachelbeeren braucht ihr euch bei 3:1 Gelierzucker auch keine Gedanken machen, dass es nicht geliert, da die Beere einen recht hohen Pektin-Gehalt mitbringt. Pektin ist essentiell zum Gelieren von Marmelade.
- Zitrone: Wir benötigen den Saft einer Zitrone. Ihr könnt auch gern noch etwas Zitronenabrieb zur Marmelade geben. Dann achtet aber unbedingt darauf, dass die Zitrone in Bio-Qualität und somit unbehandelt ist.
Dann benötigt ihr noch sterilisierte Marmeladengläser mit Deckel und schon könnt ihr mit der Zubereitung loslegen.
Varianten
Wenn euch die Stachelbeermarmelade zu langweilig erscheint, könnt ihr sie selbstverständlich noch variieren. Sehr gut passen noch ein paar andere Beeren wie etwa Him- oder Johannisbeeren in die Marmelade.
Auch etwas Vanille oder Minze sorgen zusätzlich für ein herrliches Aroma.
Falls ihr es noch etwas exotischer haben möchtet, gebt etwas Kiwi oder Mango dazu. Dies schmeckt ebenfalls himmlisch lecker in der Marmelade.
Zubereitung
Für die Stachelbeermarmelade säubert ihr zunächst die Stachelbeeren und schneidet jeweils die Blüten und Stile ab.
Gebt sie in einen großen Topf, zusammen mit dem Gelierzucker und dem Saft der Zitrone und erhitzt alles unter ständigem Rühren.
Sobald die Stachelbeeren weich werden, nehmt ihr euch einen Pürierstab und mixt das Ganze nach Belieben.
Lasst die Marmelade dann so lange köcheln bis sie geliert. Die Marmelade ist fertig, sobald ihr einen Klecks auf einen Teller gebt und dieser beim Ankippen nicht wegfließt.
Füllt die noch heiße Marmelade in eure Marmeladengläser, schraubt diese zu und lasst dann alles gut abkühlen.
Haltbarkeit
Die Stachelbeermarmelade ist etwa für 12 Monate haltbar, wenn ihr sie dunkel und etwas kühler lagert. Sobald ihr sie geöffnet habt, stellt ihr sie bitte in den Kühlschrank. Dort hält sie sich dann noch etwa 4-6 Wochen.

Stachelbeermarmelade - nach Omas Rezept
Utensilien
- 4 Marmeladegläser mit Deckel je 250ml
Zutaten
- 1 kg Stachelbeeren
- 500 gr Gelierzucker 2:1
- 1 Zitrone Saft davon
- nach Belieben gern Vanille oder etwas Minze
Zubereitung
- Stachelbeeren säubern und die Blüten bzw. Stiele entfernen.
- Zusammen mit dem Zucker und dem Saft der Zitrone in einen Topf geben.
- Alles unter ständigem Rühren erhitzen.
- Sobald die Stachelbeeren weich sind, nach Belieben mit einem Mixstab kleinpürieren.
- Kurz weiterköcheln lassen, bis die Marmelade geliert (Tellerprobe machen)
- Die heiße Marmelade in sterilisierte Schraub- oder Bügelgläser geben und den Deckel schließen.
- Gut auskühlen lassen.
- Haltbarkeit etwa 12 Monate.






schnell, einfach und himmlisch lecker!