Quarkkeulchen so lecker wie bei Oma
Süßmäulchen aufgepasst – heute gibt’s Omas Klassiker für Groß und Klein! Quarkkeulchen begleiten mich schon ein Leben lang und das nicht ohne Grund. Sie sind superlecker und perfekt, wenn ihr noch Kartoffeln überhabt. Außerdem sind kürzester Zeit auf dem Tisch und lassen sich auch wunderbar kalt wegfuttern.
Herkunft der Quarkkeulchen
Wenn ich jetzt behaupte, dass Quarkkeulchen so ein richtiges Ossi-Ding sind, bekomme ich wahrscheinlich wieder eine auf die Mütze…Aber das ist mir bekanntlich wumpe, denn ich kenne und liebe dieses Rezept seit meiner Kindheit und weiß, dass die leckeren plattgedrückten Klößchen aus Kartoffeln und Quark, die gern auch als Quarkkäulchen oder als gebackene Kließ bezeichnet werden, aus Sachsen kommen. Osten also…
Zutaten
Für die Quarkkeulchen so wie meine Oma sie immer gemacht hat, besorgt ihr euch bitte folgende Zutaten:
- Kartoffeln: Tatsächlich könnt ihr jede Kartoffel, die möchtet und vielleicht sogar zu Hause habt, verwenden.
- Quark: Auch beim Quark seid ihr grundsätzlich frei in eurer Wahl. Ich bevorzuge aber
- Mehl und Backpulver: Als Mehl empfehle ich ganz klassisch das 405er
- Eier: Diese möglichst in Bioqualität.
- Zucker: Nehmt ganz normalen Industriezucker oder gern auch Zum Servieren benötigt ihr außerdem etwas Puderzucker bzw. könnt ihr etwas Zucker mit Zimt mischen und dann über die Quarkkeulchen streuen.
Dann brauchen wir noch etwas Butterschmalz zum Anbraten und wer mag, kann auch noch ein paar Rosinen dazugeben.
Zubereitung
Die Zubereitung der Quarkkeulchen ist so simpel wie die Zutatenliste kurz ist und ihr beginnt damit, die Kartoffeln mit Schale zu kochen. Sie sind fertig, sobald ihr ein spitzes Messer einstechen könnt und die Kartoffel ohne Mühe vom Messer gleitet.
Lasst die fertigen Kartoffeln abkühlen, um sie dann zu pellen.
Gebt sie dann idealerweise durch eine Kartoffelpresse bzw. reibt sie.
Gebt die gepressten Kartoffeln dann zusammen mit dem Quark, den Eiern, Mehl, Backpulver und Zucker in eine Schüssel und vermengt anschließend alles gut miteinander.
Formt etwa 12 gleichgroße Kugeln daraus und drückt diese dann platt. Damit der Teig nicht so an den Händen klebt, befeuchtet eure Hände vor dem Formen mit etwas Wasser.
Dann nehmt ihr euch eine Pfanne und bratet die Teiglinge dann in Butterschmalz von beiden Seiten an, bis sie goldbraun sind.
Bestreut die fertigen Quarkkeulchen dann mit dem Puderzucker und serviert sie.
Wann ihr die Quarkkeulchen servieren könnt
Quarkkeulchen sind das perfekte Mittagessen, wenn es mal etwas süßer sein darf. Aber auch zum Kaffee passen sie ganz wunderbar.
Falls ihr nicht alle schafft, stellt ihr sie einfach in den Kühlschrank und könnt sie dann innerhalb von 1-2 Tagen kalt wegsnacken.
Alternativ könnt ihr die fertig gebratenen Quarkkeulchen auch einfrieren und dann für etwa 3 Monate lagern. Falls ihr sie dann genießen wollt, erwärmt ihr sie einfach ein paar Minuten im Ofen oder gern auch Airfryer.
Welche Beilagen zu den Quarkkeulchen passen
Ihr könnt die Quarkkeulchen pur mit Puderzucker und gern auch etwas Zimt und Zucker genießen oder ihr reicht noch etwas Apfelmus dazu. So kennen und lieben wir es.
Wer will, darf aber gern auch Kirsch- oder eine andere Fruchtgrütze servieren.
Auch Vanillesauce könnt ihr dazu reichen.

Quarkkeulchen wie bei Oma
Zutaten
- 800 gr Kartoffeln
- 500 gr Magerquark
- 2 Eier
- 150 gr Mehl
- 100 gr Zucker
- 1 TL Backpulver
- Salz
- 2 EL Buterschmalz zum Braten
- Puderzucker und Apfelmus nach Belieben
Zubereitung
- Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen.
- Abkühlen lassen, dann pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Alternativ reiben.
- Zusammen mit dem Quark, Mehl, Zucker, Eier und Backpulver vermengen.
- Etwa 12 gleichgroße Kugeln draus formen. Die Hände dabei mit Wasser befeuchten, so klebt nix.
- Die Kugeln platt drücken und in heißem Butterschmalz von beiden Seiten goldbraun braten.
- Mit Puderzucker bestreuen und servieren.
- Dazu passt Apfelmus.












Schmeckt der ganzen Familie!